Das Netzwerk „Neue Heimat Landkreis Rastatt“ packt an

„Menschen, die zu uns gekommen sind und bei uns bleiben wollen, sollen im Landkreis Rastatt eine neue Heimat finden und an der Gesellschaft und am Arbeitsleben aktiv teilhaben können,“ das sagte Landrat Jürgen Bäuerle bei der Auftaktveranstaltung des neu gegründeten Netzwerkes „Neue Heimat Landkreis Rastatt“ im Kreistagssaal des Landratsamtes. Dabei wies der Landkreischef ausdrücklich darauf hin, dass die Initiative nicht nur für die rund 4000 Flüchtlinge, sondern für alle Migrantinnen und Migranten Angebote und Kompetenzen zur Integration bündeln will.

Bürgermeister, Kreis- und Gemeinderäte, Vertreter von Behörden, Wirtschaft, Organisationen, Kirchen, Wohlfahrtsverbände, Vereine und Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe sind der Einladung des Amtes für Migration und Integration gefolgt, um Pläne zu schmieden, wie die Ziele des neu aufgelegten Integrationskonzeptes umgesetzt werden können. Mit dem Vorsatz, ein harmonisches Miteinander auf Augenhöhe zu begründen und Fremdheit auf beiden Seiten zu überwinden, will das Netzwerk zunächst Arbeitsgruppen zu verschiedenen Bereichen bilden und konkrete Handlungsempfehlungen entwickeln. Schon bei der Auftaktveranstaltung wurde deutlich, dass einer „AG Arbeit“ besondere Bedeutung zukommt. Angesichts der guten Resonanz auf die Einladung ist die Integrationsbeauftragte des Landkreises, Tamina Hommer, mit ihren Kollegen und Kolleginnen in den Städten und Gemeinden zuversichtlich, dass es gelingt, ein stabiles Netzwerk zu etablieren, das den schwierigen Prozess der Integration fördert. Das Bündnis der haupt- und ehrenamtlichen Akteure soll auch eine Plattform für Austausch und Kooperation sein.