Gesundheit

- Broschüre: Gesundheitswegweiser in einfacher Sprache für den Landkreis Rastatt (13,8 MiB)
- Internationales Verzeichnis der Ärztinnen und Ärzte für den Landkreis Rastatt (742 KiB)

Fragen rund um das Thema Gesundheit und Migration beantwortet gerne:

Andrea Flackus

Krankenschwester

E-Mail E-Mail senden
Telefon 07222 381-4330
Fax 07222 381-4199
Gebäude: Am Schlossplatz 5, 76437 Rastatt
Raum: D4.08

Ihre Aufgaben sind unter anderem:

  • Basiskommunikation mit zugewanderten Menschen in sozialmedizinischen Angelegenheiten
  • Beratung in hygienischen Fragen
  • Vermittlung gesundheitsrelevanter Informationen
  • Hinweise bei der Verabreichung von Medikamenten und Hilfsmitteln
  • Impfberatung und Impfangebote in Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten in den Gemeinschaftsunterkünften (GUs)
  • Kontaktpflege mit Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten sowie Hebammen
  • Vermittlung von Untersuchungsterminen
  • Bekämpfung meldepflichtiger Infektionskrankheiten in enger Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt
  • Unterstützung des sozialpädagogischen Personals, der Verwaltungskräfte in gesundheitlichen Belangen der Zugewanderten
  • Beratung und Unterstützung von Ehrenamtlichen in der Integrationsarbeit

Informationen für Geflüchtete

AsylbewerberInnen haben bei gesundheitlichen Beschwerden Anspruch auf eine medizinische Versorgung, die sich nach den Vorgaben des Asylbewerberleistungsgesetzes richtet. Akute Krankheiten und Schmerzen werden mit den dafür notwendigen Arzneien und Verbänden behandelt. Darüber hinaus können im Einzelfall Leistungen gewährt werden, die zur Sicherung der Gesundheit unerlässlich sind. Kinder haben einen unbeschränkten Zugang zu den Vorsorgeuntersuchungen sowie zu ärztlichen Leistungen. Schwangere und Wöchnerinnen haben einen umfassenden Anspruch auf ärztliche und pflegerische Hilfe; dazu zählen auch Betreuung, Hilfe durch eine Hebamme, Arznei-, Verband- und Heilmittel. Auch stehen AsylbewerberInnen medizinische Vorsorgeuntersuchungen und Schutzimpfungen zu. Hingegen wird Zahnersatz nur gewährt, wenn er aus medizinischen Gründen unaufschiebbar ist.

Nach 15 Monaten oder nach ihrer Anerkennung haben Geflüchtete, sofern sie keiner Arbeit nachgehen, den gleichen Anspruch auf medizinische Versorgung wie andere SozialhilfeempfängerInnen. Die Geflüchteten bekommen dann auch eine elektronische Gesundheitskarte.

Weiter Informationen finden Sie auf folgenden Seiten:

Krisenbegleitung und Beratung

Der Arbeitskreis Leben Karlsruhe e.V. begleitet seit 1990 in vorwiegend ehrenamtlicher Weise Menschen in Selbsttötungsgefahr und bei Lebenskrisen, Menschen, die einen Suizidversuch überlebt haben und Hinterbliebene von Suizidtoten durch Krisenintervention, problemorientierte Beratungsgespräche und Beratung über weiterführende fachliche Hilfe.

Auch wer in seinem Umfeld jemanden erlebt, der möglicherweise suizidgefährdet ist, findet hier Informationen und Begleitung. Das persönliche Gespräch, auch zu ungewöhnlichen Zeiten, und die Möglichkeit der Kontaktaufnahme, auch außerhalb der Geschäftszeiten, über die Telefonseelsorge sind besondere Merkmale der AKL Tätigkeit.

Die AKL Mitarbeitenden sind bereit, Hilfesuchende auf ihrem Weg der Krisenbewältigung zu begleiten und zu unterstützen.

Kontakt
Hirschstraße 87; 76137 Karlsruhe
in der Nähe von ZKM und altem Vincentiuskrankenhaus


Telefon:                                           
0721 811424 (Beratung)                   
0721 8200667 (Geschäftsstelle)                                                                   
 
Telefonzeiten:
Montag, Freitag: 10 – 12 Uhr
Dienstag, Donnerstag: 10 – 14 Uhr
Mittwoch: 17 – 19 Uhr
und nach Vereinarung
 
Dorothea Manz
E-Mail: dorothea.manz@ak-leben.de

Almut Munke
E-Mail:  almut.munke@ak-leben.de
 
Internet: AK-Leben
Internet: Karlsruher Regionalseite